Afrika Jahrbuch 1995: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft by Rolf Hofmeier (auth.), Rolf Hofmeier (eds.)

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Gewerkschaften und öffentlicher Dienst: Zur Entwicklung der Beamtenpolitik des DGB

Den Angehorigen des offentlichen Dienstes begegnet guy seit geraumer Zeit mit einer merkwiirdigen Mischung von Respekt und Vorurteilen. In jiingerer Zeit scheinen in der Mischung die Vorurteile zu iiberwiegen. Das unaufhaltsame Wachstum des Offent lichen Dienstes, die zunehmende Biirokratisierung und Reglementierung des taglichen Lebens, die sich vermehrenden offentlichen Aufgaben mitsamt den Riickwirkungen auf jeden einzelnen Biirger und Erscheinungsweisen in der Verwaltung selbst miissen solche Vorurteile offenbar verstarken.

Marktwiderstände und Marketingplanung: Strategische und taktische Lösungsansätze am Beispiel des Textverarbeitungsmarktes

Die strategische Ausrichtung der Marketingplanung sowie eine starkere Berucksichtigung von Kontextbedingungen kennzeichnen die wesentlichen Weiterentwicklungen der Marketingtheorie in den letzten Jahren. Zunehmend setzt sich in Wissenschaft und Praxis die Erkenntnis durch, daB die Auswahl der erfolgver sprechendsten Marketingstrategie und ihre Verwirklichung durch detaillierte Aktionsprogramme wesentlich von der advertising and marketing state of affairs bestimmt wird.

Aktienanalyse mit dem IBM PC

Mehr als acht Millionen Wertpapierbesitzer gibt es in der Bun­ desrepublik Deutschland. Darunter waren 1981 über fünf Millio­ nen Arbeitnehmer. Ihre Depots hatten im Durchschnitt einen Wert von mehr als DM 20 000. Wertpapierbesitzer, die neben Dividendenzahlungen und Zinsen auch auf Kursgewinne hoffen und deshalb häufig Effekten kaufen und verkaufen, müssen eine große Zahl von Börsenkursen ständig beobachten.

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N. Birabi, Samuel N. Orage, Ken SaroWiwa, Garrick B. Leton, M. C. Daanwii, Lekue Lah-Loolo, Titus N. Nwieke, alle aus der Oberschicht der Ogoni, die in der Vergangenheit bereits Erfahrungen im nigerianischen Staatsapparat gesammelt hatten oder freiberuflich tätig waren. Ken Saro-Wiwa schickte bereits am 2. Oktober 1990 die OBR an General Ibrahim Babangida und den Armed Forces Ruling Council (AFRC), die das Dokument zunächst ignorierten. 1992 jedoch installierten die Militärs dann die Oil Minerals Producing Areas Commission (OMPADEC), um eine staatlich alimentierte lokale Gegenrnacht aufzubauen, durch die auch Zahlungen an regimetreue Chiefs fließen sollten.

Oktober 1990 die OBR an General Ibrahim Babangida und den Armed Forces Ruling Council (AFRC), die das Dokument zunächst ignorierten. 1992 jedoch installierten die Militärs dann die Oil Minerals Producing Areas Commission (OMPADEC), um eine staatlich alimentierte lokale Gegenrnacht aufzubauen, durch die auch Zahlungen an regimetreue Chiefs fließen sollten. MOSOP Anfang 1991 konstituierte sich die Organisation Movement for the Survival of the Ogoni People (MOSOP), am 26. August 1991 wurde ein Zusatz zur OBR verabschiedet, der die Forderungen und Aufgaben der Organisation festschrieb.

Barrel Erdöl allein im 1 000 km2 kleinen Gebiet der Ogoni gefördert. SHELL war im Niger-Delta innerhalb weniger Jahre für die einen zum Symbol von Reichtum und Luxus, für die anderen von Umweltzerstörung und bitterer Armut geworden. Schon in den 1960er Jahren hatte Ken Saro-Wiwa "die Höllenfackeln" von SHELL in seinen Gedichten beschrieben, die beim Abfackeln des Gases entstehen. SHELL war omnipräsent, seine Förderanlagen auf das gesamte Delta verteilt, während sich die übrigen Ölkonzerne jeweils kleine Gebiete sicherten, auf denen sie ihre gesamten Aktivitäten konzentrieren konnten und somit für die nigerianische Öffentlichkeit weitgehend unsichtbar blieben.

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